In-vitro-Vermehrung von Pflanzen

Bei der In-vitro-Vermehrung werden die Pflanzen im Reagenzglas vermehrt und wachsen auch dort heran, weshalb eine sterile Pflanzenproduktion ermöglicht wird.

Die genetische Stabilität der Pflanzen wird dabei gestärkt, die Pflanzen sind frei von Krankheiten, Schädlingen und Viren, und das ohne jeglichen Einsatz von Pestiziden. Während des gesamten Desinfektionsprozesses der Pflanzen werden bei Flowery Field keinerlei Antibiotika eingesetzt.

Ablauf der In-vitro-Vermehrung

Zu Beginn werden den Pflanzen ihre embryonalen Stammzellen (sogenannte Meristeme) entnommen, die wiederum zu allen möglichen neuen Zellen heranreifen können. Die entnommenen Meristeme werden in ein Reagenzglas eingesetzt, in dem sich ein Agar-Substrat befindet, dem bestimmte Nährstoffe und Hormone beigesetzt werden. Auf diese Weise lassen sich Wachstumsgeschwindigkeit und Wurzelwachstum optimal steuern. Gearbeitet wird unter absolut sterilen Laborbedingungen. Nach dem Einsetzen kommen die Meristeme in einen Wachstumsraum. Je nach Sorte bleiben sie bis zu sechs Wochen im Glas, bevor die Nährstoffe aufgebraucht sind und die Sprösslinge herausgenommen werden. Abschließend erfolgt die Einleitung der Wurzelbildung. Die Pflanzen werden dann entweder abermals zerteilt und wachsen in neuen Gläsern weiter, oder sie werden aus dem Glas entfernt und zum Durchwurzeln in Steinwolle gesetzt.

Konventionelle Produktion

Die konventionelle Hanfstecklingsproduktion besteht aus dem Schneiden, Einsetzen, Verwurzeln und Umsetzen der Pflanzen. Bei all diesen Schritten legt Flowery Field besonderes Augenmerk auf die Hygiene. Alle Mitarbeiter tragen bei Flowery Field Handschuhe, Arbeitsmaterial und Arbeitsflächen werden laufend desinfiziert. Auf diese Weise werden die Verbreitung von Krankheiten und Schädlingsbefall vermieden.

Das Schneiden der Stecklinge geschieht mit besonderer Sorgfalt, um die empfindlichen Pflanzenkanäle nicht zu beschädigen. Die Mutterpflanzen werden so geschnitten, dass sich alle frischen Triebe auf gleicher Höhe befinden. 

Auf diese Weise ist eine homogene Größe und Vitalität der Stecklinge gewährleistet. Ein Nährstoffpräparat begünstigt die Verwurzelung.

Perfektes Umfeld zur Verwurzelung

Die beschnittenen Stecklinge werden vorsichtig in feuchte Steinwolle gesteckt. Damit der Wasserbedarf optimal gedeckt wird, werden die Stecklinge bis zur Verwurzelung bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit in einer Nebelkammer gelagert. Als Lichtquelle dienen Tageslicht-Neonröhren, die ein perfektes Spektrum für das Wachstum bereitstellen. Bei konstanter Temperatur und sehr hoher Luftfeuchtigkeit bilden die Pflanzen innerhalb von 14 Tagen ein ausreichendes Wurzelwerk aus, um mit Nährstoffen optimal versorgt zu werden.

Alle Pflanzen werden laufend sorgsam selektiert, und ältere Selektionen werden im In-vitro-Labor mittels Meristemvermehrung genetisch verjüngt. Das Resultat sind perfekt gezüchtete, stabile Pflanzen ohne Viren oder Schädlingsbefall.